Offiziell nur noch ein Elternteil

Prolog / Spoiler-Alarm

Wer die Tage bereits in Konsumnachts-Stimmung ist und bereits bei der Überschrift Kammerflimmern bekommt, der sollte vielleicht nicht weiterlesen.

Der nun folgende Beitrag ist aus dem Bauch heraus, von traurigem Herzen begleitet und über nun mehre Tage entstanden. Wer Fehler findet darf sie gern behalten. 🙂

Optional dürft ihr euch bei der schweizer Eidgenossenschaft bedanken und euch nachstehende Satzzeichen zur freien Verwendung aussuchen und an freiwählbaren Stellen im Text einsetzen:

,.,.-:::,:-:.,.,::-,.-.,(,.-::,),-.-.,-:::!.,.-,,-.,-*.-.::,!?-.,.-,.-,)()().-,-.:_,-

Feel free! 😛 ;D

Schluss mit lustig.

 

Ich bin per Abkürzung (der Diagnose Glioblastom) an einem Lebensabschnitt angelangt, an welchem sich vor einem häufiger Gabelungen aufzeigen und man sich entscheiden muss:

  • Füße still halten und abwarten gegen
  • aktiv werden

Ihr, als Leser, dürft nun an meiner Entscheidung für letzteres teilhaben – Voyerismus und Katastrophentourismus erfreuen sich bestimmt großer Neugierde. Ich nehme mich da nicht aus und bin stets über die Ereignisse in der Welt schockiert aber auch amüsiert: habe mich sogar heimlich gefreut, als Trump Präsident wurde. ;D für die Lesefaulen: Am Ende ein Fazit.

Auch therapiere ich mich hiermit nicht selbst. Das geschiet im realen Leben, abseits von Blog, Instagram und dem ganzen Klamauk und der Beitrag war schon recht nervenaufreibend. Mich wurmt das heutige Thema derbe. Nun ist eben das Maß voll und ich finde: jeder hat das Recht zu wissen, warum ich manchmal eben mehr gestresst bin als sonst & falls ich nun doch schon früher draufgehen sollte: Wisst’er wenigstens Bescheid, was seelisch dazu beigetragen hat.

Da hilft es nichts, dass ich dieses Jahr soviel über dieses Geduldsdings gelernt hatte. Meine Erzeugerin lässt alle Geduldsfäden reißen. Das dann auch in einer Art und Weise, die sich wohl niemand hätte ausmalen können.

Zu dem ganzen Vorgeplänkel gesellen sich:

  • mein „grinchiges“ Verhältnis zu den Konsum-/Feiertagen im Dezember;
  • der Fakt, dass ich „eh nichts zu verlieren habe“;
  • die Vermutung, dass ich mit meiner bisherigen Vorgehensweise nur sinnlos Zeit, Nerven und Kraft vergeude;
  • der Umstand, dass die Geschichte Stress auslöst und meine Gesundheit vermehrt anklopft;
  • die unbechreibliche Enttäuschung und das Fehlen von nachvollziehbaren Argumenten;
  • weise Sprüche, wie: „Beim Geld hört die Freundschaft auf“;
  • die Erkenntnis, dass man in einem Jahr sehr viel über einen Menschen lernen kann, der sich 28 Jahre als Vorbild und Mutter zu etablieren versuchte;

 

Da die bis heute erfolgte Kommunikation in’s Leere lief und selbst anwaltliche Unterstützung keinerlei Wirkung zeigten, muss ich wieder feststellen, dass die Medaille eben immer zwei Seiten hat und nun ist es (vorsicht: Footballjargon) Zeit für den Cointoss!

 

Wie alles Begann

Seit meiner Kindheit wurde mir eingetrichtert, dass mein Dad doch der Buhmann sei. Das wurde mir dann wieder vorgelebt, als meine Erzeugerin nach meiner Diagnose sofort auf die Idee eines Spendenkontos kam, so dass beispielsweise Therapien (Immuntherapie) in Anspruch genommen werden können die ich mir einfach nicht hätte leisten können. Immerhin ist’s Krankengeld nicht so üppig und ich habe jetzt nicht wirklich Rücklagen gebunkert, für den Fall, dass ich spontan an einem Hirntumor erkranken / draufgehen könnte – ich wette das machen nicht viele in meiner Generation. Aber auch mein Vater hat sich Gedanken gemacht und war keineswegs anteilnahmslos (im Gegenteil, er war der dringend benötigte Ruhepol).

Was das Spendenkonto betrifft bin ich allen Menschen auf dem Planeten vorab aus tiefstem Herzen dankbar! Ob nun Freunde, Familie oder all die mir unbekannten Spender.

Leider war ich zum Zeitpunkt der Eröffnung und Einrichtung des Spendenkontos im Krankenhaus und hatte vermehrt mit Operationen und Untersuchungen zu tun. Daher hatte meine Erzeugerin den Akt der Kontoeröffnung allein zu bewältigen, aber hier geht’s bereits los:

  • sie ließ sich als Kontoinhaberin und mich lediglich als wirtschaftlich Berechtigten eintragen;
  • somit musste ich stets nachfragen, ob ich etwas von dem eingegangen in Anspruch nehmen darf – kurzum „bei Mutti betteln“;
  • Einsicht / Zugriff auf’s Konto blieben mir verwehrt (ab und zu gab es per Whatsapp ein Foto á la „guck mal, wieder was eingegangen“;

Das war anfangs kein Problem für mich, immerhin ist es meine eigene Mu****, die Kontoinhaberin und somit auch Verwalterin ist, aber bereits als ich im Krankenhaus lag und sie nach Ägypten zum Urlaub verreiste, hätte man skeptisch werden können.

Vor kurzem hatte ich die Kontoinhaberin dann gebeten, mir das Geld vom Spendenkonto zu überweisen, so dass ich damit etwas sinnvolles anfangen kann und beispielsweise, wie im ursprünglichen Spendenaufruf festgehalten, einen Teil der deutschen Hirntumorhilfe zukommen lassen kann. Und seien wir mal ehrlich, was bringt es, wenn das Konto zu meinen Gunsten prall gefüllt ist, aber ich tot bin – Fehlanzeige.

Hauptteil

Also bat ich die Kontoinhaberin höflichst darum, mir doch Zugang zum Konto zu gewähren – ja, von mir aus auch ohne TAN, dass ich auch jaaaaa keine Transaktionen vornehmen kann. Allerdings wollte ich doch wenigstens wissen, mit wieviel ich rechnen kann, da mir Kontoauszüge ja nur spärlich und Auszugsweise á la „da ist wieder was eingegangen“ zugeschickt wurden:

Da begann der Zirkus und es wurde skurril:

Irgendwie muss ich damit bereits einen Nerv getroffen haben, 21.11.2017:

Daraufhin habe ich in +/- 350 Wörtern versucht darzulegen, dass es mir lediglich darum ging nicht mehr bei meiner Mutter betteln zu müssen und zusätzlich Einblick in das Konto zu haben. Stichwort Kontostand. Für all das hatte ich ihr am 21.11. eine Frist bis 23.11. gesetzt:

Zwischenzeitlich war ich mit ein paar engen Freunden im Restaurant einer Freundin (Person X). Selbige wollte mir spontan noch Geld zukommen lassen, aber ich ging davon aus, dass das Spendenkonto bereits gut gefüllt ist und lehnte das daher ab: „Ist nicht nötig, ich dürfte noch genügend Reserve für Notfälle haben…“

Das sickerte irgendwie  zu meiner Erzeugerin durch, 22.11.2017:

Merkwürdiger Weise erwähnte sie hier die Reise nach Kapstadt. Das hatte ich im Frühstücksfernsehen als Wunsch geäußert, da ich mein Cousin schon gern nochmal vor Ort besuchen möchte, es kam aber immer mehr so rüber, als es die perfekte Bühne gewesen, um für uns eine Reise zu organisieren. Die Reise wird dann 2018 ohne sie stattfinden, da liegt sie richtig!

Zuletzt wird mir noch ein schönes Leben gewünscht?! xD da konnt ich nicht mehr vor lachen, sorry, 22.11.17:

Daraufhin passierte … erstmal nichts.

Also tagsdarauf gefragt, was die Dame so vor hat und wo sie ist. Man hätte sich ja treffen können, vielleicht ist ihr auch etwas passiert oder irgendwas wirklich nicht Ordnung.

Da mach‘ ich mir schon Sorgen (die haben mir bei den OP’s wirklich ein Gewissen eingepflanzt-.- ^^) und prompt kommt eine spärliche Reaktion am 23.11.:

Reden ist Gold, also ab, am selben Tag raus auf’s Land.

In das schöne Neuenhagen und zu der Bank, die das Konto mit der jetzigen Kontoinhaberin eröffnet hat. Hierzu kann ich gleich sagen: als wirtschaftlich Berechtigter hat man kein Auskunftsrecht – ich kann mich weder bei den Spendern bedanken, noch weiß ich, welcher Betrag bisher überhaupt eingegangen ist. Sorry! 🙁

Da ich nun aber eh in der Nähe war, wollte ich sie persönlich ansprechen und bin noch am selben Tag zu ihr gefahren, aber es war keiner da.

Nach dem sie am Abend (noch immer der 23.11.) nachweislich zuhause war, bin ich wieder mit meinem Kumpel hin, habe die Klingel im Sturm läuten lassen, auf den AB gesprochen und wollte mit dem Ersatzschlüssel zum Haus wenigstens rein und schauen, ob alles okay ist, aber da steckte ein Schlüssel von innen – sie versteckte sich also scheinbar vor mir.

Am darauffolgenden Morgen kam mir dann doch ein Lebenszeichen zugeflattert – von meinem Anrufbeantworter ertönten die liebevollen Worte:

 

 

Tatsächlich wurde mir der Restbestand (2480,51€) vom Spendenkonto überwiesen, aber der aufmerksame Leser fragt sich: Wo ist eigentlich das restliche Geld, ich habe bei weitem nicht mal im Ansatz so viel Geld ausgegeben!

Bis dahin habe ich mich immer an meine Geduldsproben aus der Krankenhauszeit erinnert (OP-Termine wurden stets nach hinten verschoben, auf Grund von Notfällen oder ähnlichem) und habe ihr weiterhin ganz in Ruhe eine Frist gesetzt.

Nichts passierte.

2 Tage und ein paar freudige Whatsapp-Profilbilder der Kontoinhaberin später nochmal nachgehakt:

Nichts. Also einen Tag später erneute Erinnerung:

Dann wurde es richtig spaßig, denn der Lebensabschnittsgefährte XYZ schaltete sich unerwartet ein (oder hatte ich bis dato ausschließlich mit ihm, statt mit der Kontoinhaberin kommuniziert…).

Für den nachfolgenden Text muss ich nochmal daran erinnern, dass wir uns gerade um den 28.11.2017 bewegen, ich im Vorfeld schon mehrmals gebettelt hatte und es jetzt kein Hexenwerk ist, eine Überweisung in Gang zu setzen und mir Zugangsdaten zukommen zu lassen.

Keinerlei Reaktion.

Da ich mir nicht zu helfen wusste, brauchte ich professionellen Beistand – einen Anwalt.

„Knallst du jetzt völlig durch?“

Mit seiner Hilfe wollte ich der Kontoinhaberin aufzeigen, was sie da eigentlich gerade vollzieht, welche Konsequenzen das haben kann und bat letztlich sogar noch eine einvernehmliche Regelung an: sofern wir uns am 01.12.-03.12. zusammetzen würden und Sie mir meine banalen Forderungen erfüllt, die unter anderem lauteten:

  • Auskunft über die Gesamtsumme der eingegangenen Spenden
  • Überweisung des mir zustehenden Guthabens aus Spenden auf mein Konto
  • Zugang zum Spendenkonto

Die Verletzung der Treuhandabrede kann nämlich zivil- und strafrechtliche Folgen haben.

Daraus lernt man wieder: Beim Geld hört sogar die Familie irgendwann auf.

Fazit:

Bitte kein Geld mehr an das Konto bei der Sparkasse MOL schicken, da die Kontoinhaberin (meine Erzeugerin) selbiges eventuell teils leergeräumt hat und ich noch immer keinen Zugriff habe (bis hierher auch nie hatte). Paypal landet allerdings direkt bei mir!

Da sich auch bei mir Fragezeichen auftaten, wie viel da möglicherweise auf dem Konto war, nachstehend eine kleine Rechnung:

a) Bisher an mich ausgegeben: -9.800,00 €
b) möglicherweise eingegangene Spenden +35.000,00 €
c) unter Umständen von mir nicht genehmigte „Sicherheit“ seitens meiner Erzeugerin auf ihr Konto: -28.000,00 €
d) Kontostand per 06.11.2017 2.480,51 €

Sofern ich endlich Zugriff auf das Konto erlangen und sich c) bewahrheiten sollte, muss man keine Raketenwisschaft studiert haben, um zu sehen, dass hier doch was nicht ganz stimmen kann.

Das alles führt dann dazu, dass ich meinen geliebten „Buhmann-Dad“ bevorzuge (der eigentlich schon immer die bessere Partie war, aber manchmal müssen einem erst mit der Gabel die Augen geöffnet werden) statt einer Erzeugerin, die Ihren kranken Sohn mit so einem Schwachsinn belästigt.

Da hätten schon viel früher die Alarmglocken bimmeln müssen:

  • In der Kindheit wurde ich mit Geld abgespeist, während Sie über’s Wochenende in den Urlaub fuhr;
  • als ich im Krankenhaus lag musste sie ihren Ägypten-Urlaub wahrnehmen, der zwar bereits gebucht war, aber …. bildet euch selbst ’ne Meinung;
  • Die Spendenseite hatte ich auf ihr geheiß eingerichtet, sie hatte ja nicht mal einen Facebook Account (auch den musste ich einrichten);

Mir dann aber vorzuwerfen, dass es ja ohne MiLady erst garnicht so weit gekommen wäre und ich ihr doch gefälligst dafür dankbar sein sollte, finde ich mehr als traurig, beinahe lächerlich.

Statt sich mit mir zusammenzusetzen war sie übrigens zuletzt noch schön in Paris im Urlaub.

Auf das der Shitstrom beginnen möge, wie man lesen kann, bin ich da mittlerweile abgehärtet.

 

Bitte auch kein Mitleid oder ähnliches, ich bin selbst schuld und wollte nur mal meinem Umfeld mitteilen, warum ich in letzter Zeit vielleicht vermehrt genervt / angepisst reagiert hatte, weniger zum bloggen kam und mich mittlerweile dann doch eher von vielem abkapsel‘.

Wer’s bis hierhin geschafft hat – Schönen Abend / Guten Morgen <3

An Frau Klimmek:

War mir ’ne Ehre mit Ihnen und sollte ich noch mal den Spruch „Das mach ich nur, weil du nicht mit Geld umgehen kannst!“ hören:

  • ich bin 28 und
  • ja, bis ich endlich aus dem Elternhaus ausgezogen bin konnte ich es vielleicht nicht, aber schon bei der Bundeswehr sagen sie „Führen durch Vorbild“;

Ich probiere es daher jetzt doch lieber mit anderen Vorbildern.

Frohe Konsumnachten allen da draußen & sorry für den Roman, aber kürzer ging nicht.

 

Insgesamt nur 1910 Wörter – toll.

Anfragen für Buch- oder Filmrechte bitte über das Kontaktformular, ich muss ja laut meiner Erzeugerin sehen, wo ich jetzt bleibe. Die Nachrichten / Screenshots habe ich inhaltlich unberührt gelassen & lediglich teils Rechtschreibung / Grammatik korrigiert.

63 Antworten auf „Offiziell nur noch ein Elternteil“

  1. Da fehlen mir ehrlich gesagt die Worte, Erik! Echt harter „Tobak“! Das braucht kein Mensch und schon gar nicht in Deiner Situation. Ich hoffe es löst sich doch noch irgendwie und das Geld ist einfach nur irgendwo als Reserve für Dich gebunkert. Die menschliche Enttäuschung bleibt allerdings trotzdem. Gefallene Worte kann man nicht mehr zurück holen. Tut mir sehr leid…. fühl Dich gedrückt!🤗
    LG Sandra

    1. Ich hatte nicht vor so weit zu gehen aber da biste irgendwann machtlos & ja, wahre Worte, Enttäuschung ist groß.
      LG Erik

  2. Ach Erik, alles Scheiße. Ich bin echt sprachlos, als ob du nicht schon genug an der Backe hast. Wie kann man (Frau) nur ….??? Mein Sohn ist 22, für ihn würde ich durch´s Feuer gehen und lieber verzichte ich als das er zu kurz kommt. Und so sollte eine Mutter (meine Meinung) auch sein (du bist keineswegs selbst schuld). Aber er ist gesund, bei dir ist das nochmal ne ganz andere Sache. Ich hoffe, dass dein Vater dir eine Stütze ist. Bitte halt die Ohren steif und verliere deinen Humor nicht. Ich werde gleich mal den Paypal Link (wenn auch nicht viel … mich hat ja leider auch das Krebstier gebissen) tätigen.

    Liebe Grüße
    Steffi aus dem Harz

    1. Hey Steffi 🙂
      Danke vielmals! Ja bisher dachte ich, ich hätte ein ähnliches Verhältnis, aber scheinbar habe ich da etwas falsch eingeschätzt. Mein Vater, der Rest der Familie, Freunde und das ganze Umfeld sind schon immer eine elementare Stütze 🙂
      Schöne Grüße in den Harz & dir und deinem Knirps auch alles Gute ❤:)

  3. Mann Erik, das ist traurig. Ich hoffe das renkt sich wieder ein – ich weiß zu gut, was so eine Erkrankung in der Familie verändern kann. Habe mir gerade überlegt, dass sie vielleicht so Angst um dich hat und das Geld wie ein letzter Anker ist. Falls Fall X eintritt, dann kann man sich wenigstens noch daran klammern!? Mamas sind manchmal blind in ihrem Handeln und in der Reflexion, Kinder natürlich auch.
    Ich glaube ich würde dich ‚erwürgen‘, würde ich meine eigene Stimme hier hören 😁
    Erik, ich drücke dich und ich hoffe sehr, dass sich das positiv auflöst.

    1. Ich kann es dir nicht beantworten, aber wenn man Geld als letzten Anker sieht, läuft doch wohl irgendwas falsch. Ich habe immer gesagt, dass ich nichts verjubeln will und sogar was für Beerdigung etc beiseite legen will.
      Ich hoffe, dass es sich endlich auflöst. 🙂

    2. Sie sollte dir definitiv vertrauen – du hast schon so viel geschafft 😊 aber ich kann mir wirklich vorstellen, dass sie das Geld nicht zurück behält, weil sie dir nicht glaubt, sondern weil sie es nicht loslassen kann. Trotzdem ist sie eine Erwachsene, die sich da echt nicht so hätte reinsteigern müssen. Super, vor Weihnachten.

    3. Merry Christmas und so😂 deswegen hab ich ja bisschen was zusammen gekratzt und bin über die Feiertage hoffentlich in der Sonne 😁✌

      Jap, die wahren Beweggründe werde ich wohl nie erfahren, da sie sich ja im Recht wähnt, aber abwarten ^^

  4. Wie bitte? Da schreibe ich extra einen Kommentar auf dem anderen Dings und dann geht das hier plötzlich auch wieder? 🙈🙈🙈 na wehe es zeigt den Kommentar nicht an. Sonst muss ich dann eben nochmal einen schreiben 🙄

  5. Das ist sehr bitter.
    Ich nehme, wie Pia, auch an, dass da Ängste und Zwänge am Werke sind. Denn ich glaube an das Gute im Menschen und es gilt bis zum Beweis immer die Unschuldsvermutung. Gibt es vielleicht die Möglichkeit sich mit einer dritten Person – einer professionellen Mediatorin oder einem Psychologen – zusammen zu setzen (falls Deine Mutter dazu auch bereit wäre)?

    Pass auf Dich auf, Erik. Am Ende ist es doch nur Geld.

    1. Ich gehe auch größtenteils vom Guten im Menschen aus, aber 2017 hat gezeigt, hab darf nie ohne gesunde Portion Skepsis durchs Leben schlendern 😁✌

      Ach die Dame hat mich komplett aus ihrem Leben ausgeklammert, glaube das wird nichts mehr mit Vermittler oder ähnlichem.

      Pass auf auf dich auf 🙂

    2. Das lässt mich nicht los, ich kann das einfach nicht so recht fassen. Es wirkte doch immer so, als hättet ihr ein gutes Verhältnis. Aber schon eine Fernreise anzutreten, während der Sohn wegen eines gefährlichen Hirntumors im Krankenhaus liegt, was geht da in einem Menschen vor?
      Oder ist es doch so, dass der Schmerz zu groß ist und sie deshalb mit aller Macht versucht Dich schlecht zu machen, um den Schmerz zu lindern? Von außen kann man da ja nur spekulieren.
      Gut, dass Du Menschen hast, die Dir zur Seite stehen. Alles Liebe, plejade

  6. perplex bin!!
    haaaaach. mir fehlen auch irgendwie die worte.
    nur so viel: lass dich nicht unterkriegen und verwende deine so wertvolle energie, die du noch hast, auf anderes. liebe umarmung für dich!

    1. Gibt keine blöden Fragen ^^
      WhatsApp, Voicemails & Mails, ja. Die feine Dame war ja dann nicht mehr für Gespräche bereit. Bin selbst nicht der Fan der Art von Kommunikation aber es war stets sachlich und klar formuliert, sorry.
      Ergänzend zum warum: weil ich es schriftlich dokumentieren wollte für genau solche Fälle. Gesprochenes wurde mir schon als Kind im Munde verdreht – lieber auf Nummer sicher gehen 🙂

  7. Betrifft Deinen Blogeintrag über: Offiziell nur noch ein Elternteil.
    Ich finde es sehr gut, dass Du so ehrlich über Alles schreibst, was Du so erlebst in Deinem Leben. Das ist schon mal aller Ehren wert. Wenn ich mich so an mich erinnere, als ich 28 Jahre alt war, das war auch nicht einfach und ich war leider, muss ich sagen, auch noch so dumm und unwissend. Dadurch habe ich zu viele Fehler gemacht und kann diese jetzt nicht mehr rückgängig machen, was auch nicht nötig und nicht möglich ist, man sollte vielmehr aus diesen Fehlern lernen, wenn man dazu in der Lage ist.(Man muss es wollen) Es gilt immer: Gedanken werden wahr. Auch die unterbewussten Gedanken werden wahr. Ich weiß wovon ich hier schreibe, glaube es mir bitte. Das alles entspricht dem Gesetz der Anziehung.
    Für mich hat es bis heute gedauert, aus diesen Fehlern zu lernen und es dauert auch noch an, da man ja niemals auslernt.
    Jetzt bin ich 50 Jahre alt und muss ganz alleine, ohne meine Eltern und ohne meine Schwester auskommen. Der Rest der sehr großen Familie ist auch „verschollen“. Sie haben sich von mir und ich mich von Ihnen abgewendet. Es waren wohl zu viel Krankheit, Schmerz und Enttäuschung im Spiel? Meine Mutter ist sehr krank und ich wurde es auch, weil ich immer dachte, ich hätte diese Krankheit geerbt. Ob das jetzt alles so wahr ist, wer kann das schon sagen? Die Ärzte können jedenfalls nichts Genaues dazu sagen, wäre ja auch zu schön gewesen, wenn man da Klarheit hätte. Letztlich hat es dazu geführt, dass ich jetzt zu 100% EU-Rentner bin.
    Ich habe so viel verloren und doch so viel gewonnen. Wie kann das sein, fragt sich jetzt ein Jeder! Was man verliert kennt man, so meint man zumindest immer, aber das ist oft nicht so. Erst viel später im Leben erkennt man dann, so auch Du Erik, es täuscht doch so Vieles im Leben. Selbst die eigenen Eltern oder eben bei Dir, die eigene Mutter, die man nicht kennt. Eine Medalie = 2 Seiten! Du hast das erkannt. Lerne daraus und stehe für Dich selbst mehr ein. Mach alles für Dich und wenn dabei zu viel übrig bleibt, gibt es an Andere weiter, dass wird Dich glücklicher machen, als Du Dir jemals hättest träumen lassen. Bei mir wirkt das jeden Tag.
    Vertrauen will erst verdient werden und nur weil es die eigenen Eltern sind, bedeutet dass nun mal nicht automatisch 100% Vertrauen müssen.
    Pass auf Dich auf und lerne alles Erlernbare, es wird Dir helfen.

    1. Hey Herbert 😁
      Bin schon dabei irgendwie auch wieder etwas an andere zurückzugeben, aber für große Aktionen fehlt mir zurzeit der Nerv. Alles in Allem hast du aber recht, denn Rückblickend erschließen sich Puzzleteile zu einem Bild 🙂 lass‘ dir gut gehen & ja, ich werde bestimmt noch so einiges lernen 😁✌
      Danke dir 🙂
      PS. „Im Nachhinein haben es alle bereits vorher besser gewusst.“ 😂😉

  8. hallo Erik, deine Mutter hat nicht nur dich sehr enttäuscht, sondern auch genau auf dieselbe Art viele Freunde. Ich wünsche dir weiterhin, dass du nocht recht viele schöne Momente in deinem Leben erlebst, deinen Traum Kapstadt verwirklichen kannst und die Spenden dich selbst erreichen. Wenn du ein eigenes Konto hast, gib es hier bekannt. Ich habe kein paypal, würd mich aber gern beteiligen.
    Schöne Grüße auch eine Enttäuschte

    1. Es wird ja immer besser 🙈😂tut mir leid & ich lasse mir nachher was einfallen 🙂
      LG und bitte Kopf nicht hängen lassen ❤😊

  9. Das Geld wurde gespendet für DICH. Und du bist 28! Kein unmündiges Kleinkind. Und wenn du es für „angeblich“ sinnlose Sachen ausgibst. Was soll’s? Es ist deine Entscheidung. Es ist dein Leben. Und es ist dein Geld.

    1. Danke danke, aber selbst für komplett sinnlose Sachen wäre es mir dann doch zu schade 😂 dann lieber anderen helfen oder ähnliches. Aber wo’de recht hast,… Irgendwie ist’s doch schon meins – eigentlich ^^

  10. Oh Erik! Welch kindisches Verhalten deiner Mutter dir gegenüber! Man könnte glatt den Eindruck bekommen, dass sie was zu verheimlichen hat… Fakt ist: das Geld steht dir zu – meine Meinung! Doch was tun? Der friedliche Weg scheint wohl – momentan – ausgeschlossen.
    Was sagt der Anwalt zu der Situation?

    1. Yes, so richtig vertrauenswürdig kommt das nicht daher.
      Aus ermittlungstaktischen Gründen kann ich dazu nichts sagen 😂😁

  11. ja, ich hab deiner Mutter schon vor langer Zeit geraten, mit dem sinnlosen Schreiben aufzuhören, weil es nichts wie Ärger bringt. Nun aber dich nicht als Bevollmächtigter im Spendenkonto einzutragen, wo es doch für dich und deine Gesundheit sein soll, ist einfach nicht fair. ich hoffe für dich, dass du alles bekommst, was dir zu steht. Auch wenn es ein langer Weg werden kann. Lg

  12. Lieber Erik,

    Ich lese schon ein ganzes Weilchen hier still mit und mag Deine erfrischende humorvolle sarkastische Art sehr 🙂
    Dein heutiger Post veranlasst mich aus meiner stillen Mitleserecke herauszukommen….
    Ich hoffe sehr, dass sich dies alles in Kürze als Missverständnis herausstellen wird und Du Dich wieder voll und ganz den wichtigen Dingen in Deinem Leben widmen kannst ohne unnötiges ärgerliches Gedankenkarussell fahren zu müssen….

    Alles Liebe
    Ly Dia

  13. Ich bin selbst Mutter zweier kleiner Söhne. Ich würde mein Leben sofort für sie geben. Ich würde alles tun, damit sie glücklich sind, in welcher Lebensphase auch immer: wer weiß schon was kommt. Und Geld ist das Letzte, über das ich streiten würde. So ein Quatsch!

    Und wenn Du das Spendengeld in Deiner jetzigen Situation auch „verplempern“ würdest (in den Augen Deiner Mutter) … so what: du lebst JETZT! DU musst entscheiden, was FÜR DICH wichtig ist und was nicht. Und auf Dein Herz hören. Weniger auf den Verstand.

    Aber: Deine Mutter liebt Dich. Und sie hat Angst um Dich, da bin ich sicher. Man hat ihre Verzweiflung in ihren Augen sehen können, als ihr zusammen gedreht habt. Das kann man nicht einfach so Schauspielern. Niemand ist fehlerfrei. Ich hoffe ihr findet einen Weg! Alles andere kostet unnötig Kraft!

    Fühl‘ Dich umarmt.

  14. Krasser scheiß! Tut mir sehr Leid, dass du so etwas erleben musst Erik! 😦

    Sprachlos – echt! Aber bemerkenswert, wie du trotzdem mit deinem Humor darüber kalt schreiben kannst.

  15. Sprachlos!!!! Wie kann man nur???? Familie sucht man sich ja bekanntlich nicht aus, aber die eigene Mutter? !wtf?
    Und zum Glück hast du ja nur ein Glioblastom, wie kann man da schreiben, du gehst schon deinen Weg…. das tut mir sehr leid, dass du das auch noch tragen musst!!!!

    1. 😂 ich sagte doch bitte kein Mitleid, bin schon groß und kann dem Ganzen nur ein Lächeln abgewinnen ^^ du hast auch deine Päckchen zu tragen, da muss dir mein Kindergarten nicht noch leid tun 🙂
      Schönen Abend euch vieren 😇😁😉

    2. Bäääh 😜 das sind die Schwangerschaftshormone, die machen das, ich bin quasi unschuldig. 😉 Merciiii.
      Und auch wenn jeder sein Päckchen trägt, Mitgefühl für andere Menschen, sollte man sich stets bewahren, gibt ja eh schon so viele Menschen, die nur ich bezogen denken und handeln 😉

  16. Mache dich mit dem Gedanken vertraut, dass dein Geld verloren ist, damit dich diese Hoffnung nicht weiter belastet. Sage dir immer wieder: „Ich lache über das Leben (und über mich selbst). Ich entscheide mich dafür, mich über nichts und niemanden aufzuregen.“ Das nennt man eine Affirmation. Sage dir diese beiden Sätze immer wieder und du wirst dich besser fühlen und über den Dingen stehen. Ich wollte ja auf dich aufpassen und weiß, wovon ich rede. LG Maren

    1. Ich nenne das Disstress in Eustress umwandeln ändert prinzipiell ähnliche Herangehensweise 😁👍 Danke dir, hatte das mit dem aufpassen gar nicht mehr im Hinterkopf 🤔😁✌
      Schönen Abend 🙂

  17. Hey! Ich bin geschockt und kann da auch keinen guten Rat geben. Ja, es ist deine Mutter – aber ist ein solches Verhalten auch nur im Entferntesten zu rechtfertigen? Definitiv nicht. Ich finde es gut, dass du die Story öffentlich machst – vor allem denjenigen gegenüber ist es nur fair, die dich zumindest finanziell ein bisschen unterstützen wollten. Wahrscheinlich erinnerst du dich nicht mehr – aber aus dem Footballmädchen-Blog wird jetzt dieser hier. Die Cointoss-Passage habe ich deshalb gerade sowieso gefeiert.
    Hab‘ einen guten Tag! 🙂

  18. Hallo Erik..
    Ich habe gestern mit Ute telefoniert und sie gebeten, Kontakt zu dir aufzunehmen, um ein klärendes Gespräch zu führen..

    Eine klare und HARTE ANSAGE von mir endete dann allerdings mit dem Satz: „ich lege jetzt auf. Mir geht’s auch nicht gut..“

    Ute geht es wohl darum, dass die Spenden für Therapiekosten bereitliegen bzw i wann, wenn erforderlich, genutzt werden sollen,, so wie es auch im Spendenaufruf formuliert worden sein soll.

    Es muss doch zwischen MUTTER und SOHN -falls du das liest, Ute – eine Möglichkeit geben, eine vernünftige Lösung zu finden..?..!

    Viell könnte euch ein offizieller Verwalter für das Spendenkonto in Person eines RA o.ä. ja behilflich sein?

    Erik, lass dich nicht unterkriegen. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und positive Gedanken…

    Viele Grüße….

  19. Vorab äußere ich etwas Kritik: Weiß deine Mutter, dass Du private Chatverläufe veröffentlichst? Ist sie damit einverstanden?

    Nun zur anderen Seite der Medaille. Wie Du sagst, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Meine Mutter hat mich um meine Ersparnisse meines Lebens gebracht, was ich nicht wiederkriege, da es Bargeld war. Dumm von mir… Aber wenn man nicht mal den eigenen Eltern vertrauen kann, wem dann? Wen mein offener Brief an meine Mutter interessiert: https://strongpassionweb.wordpress.com/

    Ich hege den leisen Verdacht, dass deine Mutter gut von dem Geld lebt, was für dich war. Im Gegensatz zu mir hast Du, weil es über Bücher gelaufen ist, bessere Chancen, es wiederzubekommen. Ich drücke dafür die Daumen!

  20. Harter Tobak :'( tut mir sehr leid für dich und du hättest es wahrlich besser verdient.

    Ich habe es ähnlich erlebt. Habe meine Oma und meine Uroma gepflegt und mein Uropa hat mich dafür in seinem Testament beglückt. Meine Mutter die den Rest geerbt hat, hat sich alles unter den Nagel gerissen mit der gleichen Aussage, ich könne nicht mit Geld umgehen. War super, denn das Auto das mir meine Oma vermacht hatte, hatte sie sich auch gekrallt. Ich wäre jung genug für täglich 2 Stunden Bahn fahren statt 30 Minuten mit dem Auto. Sie müssen ohne Auto immerhin 10 Minuten zu Fuß zum Arbeitsplatz gehen.
    Ich bekam das erste Mal Depressionen, mir ging es auch körperlich sehr schlecht aber jeder Versuch zu reden um eine Lösung zu finden, um mir zu helfen damit ich meine Ausbildung beenden kann liefen nur so, dass ich als Irre, Wahnsinnige etc betitelt wurde und als faule Sau als ich sagte, dass ich nicht weitermachen kann. Es wurde nicht geholfen sondern quasi noch auf mir rumgetrampelt.
    Ich flüchtete in ein anderes Bundesland, mein Arzt überwies mich dorthin in eine Klinik. Ich musste kündigen, war über Jahre nicht arbeitsfähig und was hab ich davon? Ich muss meine Ausbildungsvergütung zurück zahlen und das auch jetzt noch über viele Jahre und ich weiß oft nicht wie.
    Der Abstand tat gut und ich hoffte er würde die Wunden heilen. Mein erster Aushilfsjob nach Kündigung endete dann jedoch in einem Übergriff durch den Chef und traumatisierte mich schwer. Als ich nach einem halben Jahr, in dem keiner an mich ran kam, endlich redete konnte man dem nichts mehr nachweisen und er grinst mich heute noch hämisch an wenn er mich irgendwo sieht. Ich suchte nochmals Hilfe bei meiner Mutter, mit dem Ergebnis, dass ich da sicherlich selbst dran Schuld gewesen wäre und es provoziert hätte. Klar doch!
    Ich fand eine Festanstellung, ging in dem Job auf und war froh, dass es sich zum Guten wendet. Bis das Mobbing los ging. Jahrelang ertragen und letztendlich zusammen gebrochen. Die Depressionen waren zurück. 1 1/2 Jahre Krankenstand, 40% Behinderung anerkannt, 1 Jahr Arbeitslosengeld und seit nem halben Jahr nichts mehr.
    Ich bewerbe mich ohne Unterlass aber keiner gibt mir eine Chance. Ich vermute, dass man bei Rückfragen beim vorherigen Arbeitgeber schlecht über mich spricht, Kontaktperson ist das Mobbingproblem.
    Habe Kontakt zu meiner Mutter aufgenommen, gefragt ob sie mir finanziell mit etwas aus dem Erbe von früher helfen kann. Nein, ich könne mit Geld nicht umgehen und solle mich nicht so anstellen. Jeder wäre Mal schlecht drauf.
    Sicher, nur kämpft nicht jeder täglich darum aufstehen zu können, den Tag zu bewältigen, sich anzuziehen, generell zu überleben. Nicht jeder kratzt sich blutig wenn er nicht mehr kann und sich selbst spüren muss. Die Krankenkasse sieht mich austherapiert, der Staat als ausbezahlt (mein Mann verdient zu viel für HartzIV​ aber zu wenig zum Leben für 2 bei den heutigen Kosten). Meine Mutter mich als schwach. Das Einzige das mir helfen könnte wäre ein Job mit verständnisvollen Leuten, die mir die Zeit geben die ich anfangs brauch.

    Und bezüglich man könne nicht mit Geld umgehen. Meine Mutter geht bis zu 10 Wochenenden im Jahr auf Kurztripps, dazu mindestens 3 Mal im Jahr ein richtiger Urlaub. Klamotten größtenteils von Designern etc. … mein Urlaub bestand die letzten 15 Jahre aus 2 Mal 5-7 Tage Mallorca in ner Herberge. Klamotten von Kik, Takko etc und nur wenn nötig. Ich würde mir auch gerne Mal etwas gönnen aber von was? Und dann nicht Klamotten sondern etwas für das Kind in mir. Das Kind das vom Vater über Jahre verprügelt würde und bei dem die Mutter nur zusah und meinte Polizei dürfe ich nicht rufen, wäre ja mein Vater. Das Kind, das in der Kindheit zwei Menschen in den Tod gepflegt hat und sich beim Tod der geliebten Oma noch verprügeln lassen musste weil es nichts essen sondern selbst auch sterben wollte.
    Man hat immer weg gesehen, mich als schwach betitelt, immer Anderen geglaubt wenn es um mich ging aber nie mir. Nur geht es bei mir nicht nur um meine Mutter sondern auch um das Geld der Ausbildung. Mein früherer Arzt ist tot, die Dokumente vernichtet, die Klinik hat auch keine mehr. Man sieht die Schuld bei mir und erlässt mir nichts. Ich hätte 4 Wochen Zeit gehabt Einspruch zu erheben. In der Zeit war ich in der Klinik und mit überleben beschäftigt.

    Egal ich wollte dich nicht zulabern, ich wollte dir nur sagen, dass ich dich gut verstehen. Mach nicht denselben Fehler wie ich und versuch es nur mit reden und aussitzen. Ein Anwalt ist schon gut, lass ihn alles weitere regeln. Mit dem heutigen Wissen hätte ich damals gegen meine Mutter Klage wegen Unterschlagung einreichen müssen. Dann hätte ich die Ausbildung bezahlen können und wäre jetzt nicht nur deshalb verschuldet. Vielleicht komm ich wieder auf die Füße wenn mir jemand die Chance dazu gibt, wenn nicht weiß ich auch noch nicht wie es weitergeht.

    Kopf hoch und jetzt viel Spaß in Orlando. Florida ist so wunderschön und die Sonne ist das was uns hier fehlt. Ich bräuchte sie dringend, da mir der Winter psychisch sehr sehr schwer fällt. Bring uns bitte ein wenig Sonne in Form von Bildern mit.

  21. Hallo Erik, ich möchte Dir ein paar Worte zukommen lassen über Deinen Papa. Auch ich bin ein Köpenicker von ganzer Seele wie Dein Vater. Ihn und Seine Familie habe ich Anfang der 90er Jahre kennengelernt. Unser Kontakt war über die Jahre oft nicht so regelmäßig. Jeder hat eben so sein Päckchen zu tragen – Beziehung/Partner????. Aber egal WAS und Wann wir konnten uns immer aufeinander verlassen, und das ist auch heute noch so. Egal ob es rein arbeitsmäßig oder privat zu tun hatte. Ich bin jedenfalls froh so einen feinen, ehrlichen und guten Menschen zu kennen. Für Deinen und auch Torsten seinen schweren, anstehenden Weg alles erdenklich Gute von Fränky.

    Ps.: Du wirst Dich sicherlich nicht mehr erinnern, aber wir haben uns schon kennengelernt in M.Heim.

  22. Hallo Eric ,ich lese hier mit Entsetzen Deinen Bloc ,das Du das hier öffentlich machst finde ich sehr gut , Ute kann sich immer sehr gut verkaufen, doch auch ich habe Sie kennen gelernt, ich hoffe das es Dir noch lange gut geht ,trotz der niederschmetternden Diagnose, das Geld ist für Dich gespendet worden und ich drücke Dir die Daumen das es nicht zu lange dauert es auf Dein Sparbuch zurück zuführen.Gut das mal alle Leute hier lesen was für ein Ich Mensch Ute ist
    Ganz viel Kraft für Dich und behalte Deinen Humor , denke damit gibst Du vielen Menschen Kraft und Hoffnung
    LG Ramona

  23. Hallo an die Erzeugerin von Eric,
    mal abgesehen davon das „ Sie „ ihrem Sohn das Leben in der Kindheit schon schwer genug machten, so lese ich, dass Sie sich auch noch an seinem Spendenkonto zu schaffen machen.
    Und warum? Um Ihren eigenen Arsch in die Sonne zu halten 🤔
    Man kann Hirntumore nicht vererben, wohl aber die Abwehrstoffe die man gegen Krebs in sich trägt. Vielleicht sind genau Sie daran Schuld???!!! Wenn man dann auch noch sein eigenes Kind auf solch trügerische Art und Weise behandelt, der MUSS eine sehr schlechte Seele in sich tragen! Also, manchmal sollte man für solche Menschen Mitleid in sich tragen, Sie aber lösen bei mir [editiert von Erik] „ganz böse Wünsche“ […] aus.
    Warum: SIE würden einen Hirntumor auf einem guten Weg gar nicht ertragen, [entfernt :)]

    Meine liebe Mum würde eine Bank überfallen, wenn sie könnte…. Nur um mich am Leben zu erhalten.
    Mein Resümee über Ihr Verhalten sagt mir:
    Hätten Sie auch nur eine einzige Hirnzelle in Ihrem Kopf verbaut, so hätten Sie sich sterilisieren lassen sollen !
    Warum ich all das schreiben darf, mir dieses Recht heraus nehme:
    Ganz einfach: Ich habe auch ein Glioblastom und kann (wie auch ihr Sohn)
    sagen: Ich möchte jetzt nicht mehr schreiben, mir geht es nicht gut, dieses Recht haben Sie ganz und gar nicht!
    Tja, manche Wünsche gehen in Erfüllung 🤗
    Immer schön zum Arzt gehen 😂
    Viele schlechte Zeiten und noch schlechtere die kommen sollen
    Andrea

    1. Na na na 😉 das Geld scheint noch da zu sein, sie will es nur nicht herausgeben & so scheiße die Situation auch ist, sowas wünscht man keinem & Drohungen brauch’hier auch keiner aussprechen, werde den Kommentar daher nachher ein bisschen zensieren, sorry 🙂 aber ich weiß aus unzähligen Zuschriften, dass Freunde/Verwandte und selbst Außenstehende es nicht nachvollziehen können.

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