Alle im Ego-Stress 😂

Der (aus meiner Sicht 😉) „frühe“ Vogel

Sonntags gegen 7:45 Uhr klingt dieses kleine, aus Plastik geformte, Mistvieh namens Wecker wie eine Orgel, deren Pfeifen verbogen sind und bestenfalls von einem Pferd bespielt wird. Widerlich und überhaupt nicht mein Fall. Also Pferde sind an sich schon ok.😂

Aber hey, immerhin hat man am Wochenende mehr vom Tag & ausreichend Zeit, um bis 10:30 in Potsdam zu sein (oder 10:45 😂).

Die kleinen Dinge

Ein Phänomen, bei dem ich unterwegs immer hart in mich hinein-schmunzeln muss:

Wenn Leute auf dem Weg zur Bahn

  • rücksichtslos drängeln,
  • andere über den Haufen rennen,
  • bei Ausweichmanövern auf ihr Recht bestehen, ihren Weg unbeirrt fortsetzen zu können,
  • kurz-um sich verhalten, als wären wir beim Autoscooter

und man sich dann ein paar Minuten später auf dem Bahnsteig erneut trifft, da wir beide dieselbe Bahn verpasst haben.

Karma? 😂

Die Schadenfreude(?) steigert sich, wenn dann noch wutentbrannt auf die öffentlichen Verkehrsmittel geschimpft wird. Die haben die mittelschwere Katastrophe ja erst ausgelöst und 10 Minuten warten ist einfach viel zu viel verlangt in der heutigen Zeit.🙈 Dann doch lieber früher aufstehen und tiefenentspannt auf das nächste Gefährt warten. Besser für’n Blutdruck. 😂✌

Solange aber genau diese Gattung Mensch, die sich egoistisch durchs Leben drängeln, ihr Überleben für die kommenden 120 Jahre sichert, werde ich immer gut gelaunt in den Tag starten. Vielleicht in den Mit-sechzigern spontan auf Treppen meine Schuhe binden oder auf der Rolltreppe links stehen bleiben – ein No-Go in Berlin.😍😆

Schönen Sonntag allen da draußen

Euer Katastrophen-Tourist 😁✌

14 Antworten auf „Alle im Ego-Stress 😂“

  1. Hallo Erik & Rest der verrückten Menschen, es ist sehr ermunternd und schön zu wissen, dass es noch einen Menschen gibt, in dem Fall der Erik, der die Dinge erkennt und sich darüber hier mal auslässt. Danke an Dich Erik. Du schreibst:
    Wenn Leute auf dem Weg zur Bahn:

    rücksichtslos drängeln,
    andere über den Haufen rennen,
    bei Ausweichmanövern auf ihr Recht bestehen, ihren Weg unbeirrt fortsetzen zu können,
    kurz-um sich verhalten, als wären wir beim Autoscooter

    und man sich dann ein paar Minuten später auf dem Bahnsteig erneut trifft, da wir beide dieselbe Bahn verpasst haben.

    Ich kenne das auch genauso und noch aus dem Straßenverkehr:
    Wenn die Menschen in ihren Autos auf dem Weg zur Arbeit, nach Hause, zum einkaufen, zu den Großeltern, zum Kindergarten und wo auch immer hin unterwegs sind, dann:
    wird rücksichtslos, egoistisch, wahnsinnig, vom Teufel geritten, gefährlich, dumm und komplett sinnfrei gefahren.
    werden andere ausgebremst, wird mit einem Tempo in einer 30er Zone gefahren, dass einem nur noch schlecht wird.
    wird überholt wo es nur geht, egal ob es erlaubt ist oder nicht, oder es gefährlich für alle Beteiligten ist oder nicht.
    kurzum, man fährt, als ob der Teufel hinter einem her wäre und es keine Gesetze und Regeln gibt, die für einen Menschen gelten, ob Diese nur in der Straßenverkehrsordnung stehen oder ob es Regeln sind, die dem normalen, klaren Menschenverstand entspringen sollten.

    Merksatz Nr.1: Menschen sind schwach und dumm!
    Merksatz Nr. 2: Kapitalismuss = Lügen, Lügen und nochmals Lügen!
    Merksatz Nr.3. Wir leben im Chaos und das kann niemand ändern, sonst entsteht daraus erneut ein von Menschen gemachtes Chaos.

    In diesem Sinne Mensch! Denk nach und stell Dir selber fragen! Die Antworten folgen von ganz allein.

  2. Also die “Auf der Treppe Schuhe binden-Idee” und die “Rolltreppen-Idee” merke ich mir 🙂 ✌🏻 Hervorragend! Allerdings würde ich das auch gerne schon früher tun 😁 finde, das kann ich mir auch morgen in den End-Zwanzigern gönnen ☺️ Obwohl das natürlich wirklich ärgerlich ist, wenn man es eilig hat… ich werde darüber nachdenken 😂

  3. seit dem Drama vom letzten Jahr bin ich sehr gelassen geworden: weder ärgere ich mich über irgendwelches Wetter, verspätete Busse und Bahnen oder andere nichtigen Dinge – dafür ist das Leben zu kurz und zu schade. Hab einen schönen Tag 🙂

  4. So, habe mir wieder eine kleine Scheibe Optimismus bei dir abgeschnitten. Vielen Dank für deine tolle Texte. Und einen schönen Restsonntag noch. 😊

  5. Erik, deiner heutigen Kolumne habe ich nix mehr hinzu zu fügen – ausser, dass, mir – gerade vom Döner kommend – soeben noch im Treppenhaus einfiel, dass ich das allsonntägliche Käseblatt ja noch gar nicht gelesen habe… die Nachbarn haben den Zeitungsstapel leider bereits entsorgt… Mich deswegen ärgern tue ich mich schon deshalb nicht, weil ich mich sehr darauf gefreut habe, wieder von Dir zu lesen und somit in Deinem Blog gestöbert und den neuen Eintrag vorgefunden habe. Es scheint, als wären wir, die „Schicksalsgeprüften“, auf unsichtbare Art und Weise geistig allsamt miteinander verbunden: uns wurde (leider) auf einen Schlag bewusst, wie kostbar das Leben doch ist! Sind wir vormals doch nicht auch mit der breiten Masse marschiert, weder nach rechts oder links schauend?!? So begann ich vor knapp 3 Wochen mit Orgelunterricht, darf mich seither Organist i.A. nennen, worüber ich sehr stolz bin. Erst durch den „Alu-Hut“ (Insider, Erik weiß Bescheid ^^) habe ich erkannt, dass meinem Leben Farbe fehlte. Seither lebe ich meinen Traum. DANKE, Erik, dass Du in meinem Leben Fusstapfen hinterlassen hast – besonders in meinem Herz – dafür knuddel‘ ich Dich 🙂

  6. herrlich, Großstadtprobleme 🙂
    bei uns … momentan Shuttlebusverkehr, die Straße wird gerichtet, der normale Bus kommt nicht in den Ort 🙁
    ihr seht, ich wohn auf dem Lande …grinsel
    Bus fährt zu Schulzeiten im Stundentakt, am Wochenende im 2 Stundentakt, wer da zu spät kommt, der hat echt Pech gehabt.
    Wie erwähnt, im Moment sogar noch mit nem kleinen Shuttlebus bis zum nächsten Ort.
    die Diskussion von wegen umsteigen auf den öffentl. Nahverkehr kommt hier bei uns auf dem Lande echt gut an.
    Ich les immer wieder gern, wenn ihr mal schnell von einem Ende der Stadt zum anderen fahrt, ob mit Bahn oder Bus oder was auch immer,
    das ist hier nicht möglich.
    Wir haben halt das Auto vor der Tür stehen, stehen morgens auf der Autobahn im Stau oder schleichen dahin,
    und falls wir wirklich in die Stadt rein wollen, suchen wir einen Parkplatz, und brauchen Kleingeld, um die Gebühren zu bezahlen.
    Aaaabeeerrrrr dafür wohnen wir auf dem Lande, ich nehm meinen Hund, und nach c. 80-100m bin ich in den Feldern und den Weinbergen.:-)
    tja, hat alles so seine Vor- und Nachteile 🙂
    wünsch euch allen eine streßfreie Woche … ohne schuhbindende Mitmenschen auf eurem Weg
    (warte mit dem Essen auf meinen Mann, der sicher wieder auf der Autobahn vor sich hin schleicht)

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